Zombies weinen nicht

21. November 2018

Autorin: Rusty Fischer
Titel: Zombies weinen nicht
Preis: € 2,99 & € 13,95
Einband: eBook & Print
Seitenanzahl: 264
Altersempfehlung: ab 15
Reihe: Nein
Verlag: Papierverzierer Verlag

*Rezensionsexemplar


Klappentext 

In der verschlafenen Kleinstadt Barracuda Bay führt Maddy Swift ein ganz normales Teenagerleben - sie mogelt sich zusammen mit ihrer besten Freundin so durch die Highschool und hofft, dass sich ihr neuer Mitschüler, der gut aussehende Stamp, einmal mit ihr verabredet. Als er das dann endlich tut, ändert sich auf einen Schlag ihr ganzes Leben. Als sich Maddy in einer Regennacht hinausschleicht, um Stamp bei einer Party zu sehen, wird sie von einem Blitz getroffen und fällt in Ohnmacht. Als sie wieder aufwacht, ist sie zunächst glücklich, noch am Leben zu sein. Im Laufe der Zeit dämmert es ihr jedoch, dass sie zu dem geworden ist, was sie am meisten fürchtet: zu einer lebenden Toten, einer Untoten, einem Zombie. So ganz ohne Herzschlag und Atem muss Maddy mit Hilfe ihrer neuen untoten Freunde Dane und Chloe nun erst lernen, als Zombie zu überleben. Doch dass sie für ihr neues Leben nach dem Leben dringend ein Umstyling benötigt, ist nur der Anfang all ihrer Probleme. Als an der Barracuda Bay High die Entscheidungsschlacht der drei Teenager gegen die Zerkers, die bösen Zombies ausbricht, muss Maddy ihre ganze Kraft zusammennehmen, um das zu schützen, was ihr am wichtigsten ist - als sie erkennt, was genau das überhaupt ist.

Erster Satz 

Auf dem Friedhof ist es um diese Uhrzeit ganz still.

Letzter Satz 

Und nach dem Ausdruck auf Danes Gesicht zu schließen, ist es nur eine Frage der Zeit, bevor sie uns einholt.

Meine Meinung 

Bisher war Maddys Leben eigentlich perfekt. Sie führt mit ihrer besten Freundin ein ganz normales Teenagerleben, mogelt sich durch die Highschool, fällt nicht auf und alles ist eigentlich genau so wie sie es sich vorstellt. Als der neue gutaussehende neue Mitschüler, Stamp, sie zu einem Date ausführen will und zu einer Party einlädt, scheint sich alles zu verändern. Nachdem sie sich für die Party aus dem Haus schleicht, wird sie auf dem Weg von einem Blitz getroffen und fällt in Ohnmacht. Doch als sie aufwacht ist nichts mehr so wie es war. Auch sie ist nicht mehr die normale Maddy. Sie ist ein Zombie. Bald muss sie dank ihren neuen untoten Freunden rausfinden, dass es gar nicht so einfach ist untot zu sein und als wäre das nicht schon genug Problem sind da auch noch die Zerker, böse Zombies, die die Barracuda Bay High einnehmen wollen. „Zombies weinen nicht“ ist einmal ein ganz anderes Buch, als ich bisher vom Papierverzierer Verlag lesen durfte. Aber klar, immerhin war es eher ein Jugendbuch, aber es hat mir richtig gut gefallen. Schon rein der Klappentext hat mir sehr gut gefallen und auch das Cover hat mich absolut überzeugt. Ich war schon richtig neugierig auf das Buch und muss sagen, dass ich absolut nicht enttäuscht wurde. Rusty Fischer hat einen richtig tolle Schreibstil, es macht das Buch angenehm und flüssig zu lesen und gerade für Jugendliche super zu lesen. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und fügen sich perfekt in die Geschichte ein. Man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen und fühlt und fiebert mit ihnen mit. Am Anfang hatte ich Stamp richtig gerne gemocht, leider wurde er mir im Laufe der Zeit etwas unsympathisch. Auch wenn er am Ende wieder viel sympathischer geworden war, so konnte ich die Sympathie zu ihm nicht mehr wirklich gewinnen. Er hatte es bei mir einfach wirklich absolut verkackt. Umso sympathischer wurde mir mit der Zeit Dane und auch Chloe, die ich am Anfang gar nicht ausstehen konnte, hatte ich am Ende ins Herz geschlossen. Während ich sehr oft das Problem habe, gerade bei Jugendbüchern, dass mir die Hauptperson absolut nicht mag und Nebenpersonen viel mehr liebe, so war es hier ganz anders. Maddy hatte ich wirklich sehr gemocht, konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und hab mit ihr oft mitgeweint und nachdem sie ja als Zombie keine Tränen vergießen konnte, habe ich das für sie erledigt. Es ist ein richtig tolles Buch mit viel Herz, Humor, Spannung und Emotionen, das ich sehr gerne gelesen habe und auch sehr schnell ausgelesen habe.

Fazit 

Vom Anfang bis zum Ende spannend, mit viel Humor bespickt und ein Buch, das viele Emotionen zu lässt. Man kann viel lachen, wird jedoch auch öfters auf die Tränendrüse drücken müssen. Ein richtig tolles Jugendbuch, das ich jedoch nicht nur Jugendlichen ans Herz legen kann, sondern auch Erwachsenen. Es ist richtig toll geschrieben und für jeden Zombieliebhaber, der es nicht immer nur brutal haben möchte perfekt.




Zombies weinen nicht bekommt fünf von fünf Eulen von mir



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